Ob Klettern, Wandern, Bouldern, Mountain biking, Kanu fahren, Snowboarden, Inline skaten: Sport im Freien macht jede Menge Spaß und ist zudem ideal für die Gesundheit und die allgemeine Fitness. Um den Hindernissen der Natur gerecht zu werden, benötigt man jedoch für den Freiluftsport Bekleidung, die mehr kann als einfach nur den Körper zu wärmen. Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport, Schutz vor Wind und Wasser sind nur einige Attribute, die Funktionsbekleidung ausmachen.
Worauf Ihr beim Kauf genau achten und wovon Ihr lieber die Finger lassen solltet, möchten wir euch hier neben anderen interessanten Infos zum Thema Outdoor-Sport zeigen.
Neben so großen Namen wie Norrøna dürfen in unserer Reihe "Outdoorbekleidung und ihre Geschichte" natürlich auch kleinere Hersteller nicht fehlen. Ein gutes Beispiel für einen "kleinen" aber bemerkenswerten Hersteller ist Klättermusen.
Klättermusen ist ein vergleichsweise junges Unternehmen, das 1984 von Peter Askulv gegründet wurde. Askulv ist bis heute nicht nur als Geschäftsführer, sondern auch als Chefdesigner von Klättermusen tätig. Das Unternehmen macht (laut eigner Homepage) einen Jahresumsatz von 17 Millionen Euro und seine Händler verteilen sich auf ganze 18 Länder, darunter vornehmlich Schweden, Norwegen und Deutschland.
Klättermusen ist vor allem auf Trekkingzubehör spezialisiert und neben Jacken, Hosen und Accessoires für Männer und Frauen zählen auch Schlafsäcke und Rucksäcke zum Sortiment. Klättermusen stellt dabei einen besonders hohen Anspruch an Material, Verarbeitung und Design. Nach Möglichkeit sollen die gekauften Produkte ein Leben lang halten. Dieser Vorsatz hat maßgeblich etwas mit dem Klättermusen Motto zu tun, das im Logo kurz zusammengefasst ist: "Maximum safety for you, minimum impact on nature.".
Es ist dieses Interesse an der Umwelt und ihrer Erhaltung, das Klättermusen so besonders macht. Seit der Entstehung des Unternehmens, setzt sich Klättermusen aktiv für verschiedene Umwelt Projekte ein und spendet ein Prozent der Einnahmen zu diesem Zweck. 2009 erhielt Klättermusen dafür den ECO Responsibility Award der ISPO (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode). Wenn man sich auf der Klättermusen Homepage umsieht wird klar, dass es sich hierbei nur um eine von vielen Auszeichnungen handelt, die Klättermusen über die Jahre hinweg auf diesem Gebiet erhalten hat.
Damit wäre unsere Reihe Outdoorbekleidung und ihre Geschichte um ein weiteres Kapitel reicher. Klättermusen kann vielleicht nicht mit einer so langen Firmengeschichte aufwarten wie Norrona, zeichnet sich dafür aber durch besonderes Engagement im Bereich Umwelt aus.
Auf dem Gebiet der Outdoorbekleidung gibt es nur wenige Hersteller, die auf eine so lange und reiche Geschichte zurückblicken können, wie die norwegische Marke Norrøna. Somit eignet sich Norrøna perfekt als Anfang für unsere neue Reihe “Outdoorbekleidung und ihre Geschichte”, mit der wir in Zukunft über die großen und kleinen Traditionshäuser der Outdoorbekleidung, ihre Geschichte, ihre Merkmale und ihre Stärken informieren wollen.
Norrøna wurde schon 1929 von Jørgen Jørgensen, einem waschechten Outdoor Enthusiasten mit dem nötigen Geschäftssinn, gegründet. Ziel von Norrøna war es von Anfang an maximale Funktionalität bei minimalem Aufwand zu erreichen. Vor der Gründung seiner eigenen Firma Norrøna hatte Jørgensen im Bereich Lederwaren gearbeitet und somit gehörten zu den ersten Innovationen, die er einführte, einfache, robuste und praktische Lederlaschen. Auch stabile Rucksäcke aus Leinen und spezielle Baumwollkleidung zählte zum Anfangsrepartoir von Norrøna. Schnell spezialisierte man sich auf Sport- und Outdoorbekleidung und noch im Jahr der Gründung erhielt Norrøna das Wikinger Logo, das sich im Laufe der Firmengeschichte jedoch ein paar Mal änderte, bis es seine heutige Form erreichte.
Seit der Gründung hat sich bei Norrøna viel getan. So wurden dem Sortiment in den 50ger und 60ger Jahren Gartenmöbel und Campingzubehör hinzugefügt. In den 70ger Jahren beschäftigte sich Norrøna außerdem zunehmend mit Rucksäcken, Berg-Zelten und anderen Produkten, die im alpinen Bereich Verwendung finden und schon 1972 präsentiert man bei Norrøna Ravneskar, das erste Tunnelzelt mit Front- und Rückeingang. Es folgte eine lange Reihe an revolutionären Norrøna Produkten und Expeditionen, auf denen diese dabei waren. 1979 gelang Norrøna ein weiterer, signifikanter Durchbruch: Norrøna stellte die erste Gore-Tex-Jacke Europas her. Spätestens jetzt hatte sich Norrøna als absoluter Klassiker im Bereich Outdoorbekleidung und Zubehör für Bergsteiger etabliert.
Norrøna befindet sich mittlerweile seit 4 Generationen im Familienbesitz der Jørgensens und ist bis heute am Puls der Zeit geblieben. Die Norrøna Produktpallette unterteilt sich mittlerweile in Outdoor, Ski/Snowboard, Mountaineering, Casual und Green Outdoor. Seit Beginn des neuen Jahrtausends beschäftigt man sich bei Norrøna vor allem mit Leichtgewichtskleidung, was sich im Sortiment der gängigen Outdoorbekleidungsanbieter immernoch stark abzeichnet.
Aber egal in welchen Bereichen Norrøna auch entwickelt: die Norwegische Traditionsfirma ist sich bis heute treu geblieben und verfolgt noch immer die Norrøna Philosophie von maximaler Funktionalität bei praktischem, minimalistischem und elegantem Design.
Damit wäre das Outdoor-Allgemeinwissen um einen wichtigen Punkt erweitert, denn Norrøna gehört zur Geschichte des Outdoor Sports einfach dazu. Wir hoffen, nicht nur eingefleischten Norrøna Fans diese Traditionsmarke etwas näher gebracht zu haben. Mehr Informationen zu Norrøna und der Norrøna Firmengeschichte finden sich (für alle, die des Englischen oder Norwegischen mächtig sind) übrigens auf der Norrøna Homepage. Und auch einen Norrøna Wikipedia Artikel gibt es.
Heute folgt nun endlich der dritte und letzte Teil unserer kleinen Reihe über Funsport – Und heute wird es richtig verrückt
Extreme Ironing
Ja, ihr habt richtig gelesen – Extreme Ironing gibt es wirklich. Entstanden ist der verrückte Trend in Leicester/England. Nicht gerade ein aufregender Ort und auch die Entstehungsgeschichte ist nicht wirklich spektakulär.
1998 beschloss der Brite Phillip Shaw die lästige Bügelarbeit draußen im Garten zu erledigen. Die Hausarbeit nach einem anstrengenden Arbeitstag unter freiem Himmel zu erledigen war eine kleine Abwechslung und machte direkt ein bisschen Spaß. Da ihm das aber auch nach kurzer Zeit zu langweilig wurde, schnappte Shaw kurzerhand Bügelbrett und- eisen und ging damit Bergsteigen. Doch nicht nur auf Bergen, auch auf Klippen, Straßenkreuzungen oder gar unter Wasser findet man heute Extrembügler.
Seit 2000 gibt es die “German Extreme Ironing Section”, deren Mitglieder stets bemüht sind Ihren “Sport” weiter zu entwickeln und effizienter zu gestalten. So gibt es z.B. eine eigene Forschungsabteilung in der darüber gegrübelt wird, wie man alternative Energien zum Extreme Ironing nutzen kann.
In einem jährlichen Wettbewerb müssen die Bügelfans unter Beweis stellen, was sie tatsächlich drauf haben. Gewinner ist, wer kreativ und schnell ist. Natürlich spielt auch der Zustand der gebügelten Wäsche eine große Rolle.
Auch wenn die Methoden wahrlich unorthodox sind, wird es die meisten Frauen doch freuen, dass Ihre Männer sich mit so viel Elan an der Hausarbeit beteiligen!
Sumpfschnorcheln
Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, faszinierende Fische – In einer solchen Umgebung möchten die meisten Wassersportfans schnorcheln. Wieder sind es die Briten, die aus einer gewöhnlichen Sportart eine äußerst bizarre Variante entwickelt haben: Das Sumpfschnorcheln. In den Mooren und Sümpfen des regnerischen Großbritanniens trifft man sich einmal im Jahr um den besten Schlammtaucher zu ehren.
Über 100 Teilnehmer kommen zur WM und schwimmen durch die übelriechende, braune Pampe und kämpfen um den Titel. Dabei müssen die Sumpfschnorchler eine 55m lange Strecke 2x durchschwimmen. Einzige Hilfsmittel sind Flossen und Schnorchel, mit denen die Teilnehmer durch die stinkende Brühe paddeln und planschen.
Etwas kurios das Ganze, aber Moorpackungen sollen ja gut für die Haut sein.
Bobbycar-Racing
Hier werden gestandene Männer wieder zu kleinen Kindern – Beim Bobbycar-Racing toben sich Familienväter richtig aus.
Entstanden ist die verrückte Funsportart im Sauerland im Jahr 1994. Bei einer Feier amüsierten sich einige Kinder mit ihren Gefährten auf der Straße, bis sich ein Nachbar über den Lärmm beschwerte. Kurzerhand schnappten sich die angetrunkenen Väter die kleinen roten Autos Ihrer Kinder und machten damit selbst die Straßen unsicher. Da ihnen das Fahren mit den Kinderautos so viel Spaß machte, gründeten sie direkt den “Bobby Car Club Deutschland”. Hier wurde das Cruisen auf dem Kinderspielzeug bis ins letzte Detail professionell: Es gibt genaue Richtlinien, nach denen die Bobby Cars umgebaut werden dürfen, außerdem gibt es Sicherheitsrichtlinien, die besagen, dass man nicht ohne Schutzkleidung und Helm an den Rennen teilnehmen darf. So albern die Männer auf den kleinen Autos auch aussehen mögen: Es ist nicht ganz ungefährlich, schließlich rasen sie bei hohen Geschwindigkeiten (bis zu 100km/h) nur wenige Zentimeter über dem Asphalt auf den Rennstrecken entlang.
Nicht nur im Sauerland, sondern deutschlandweit gibt es heute Bobbycar Clubs, Wettbewerbe und Fangruppen.
Wer mitmachen möchte, findet hier eine Übersicht mit den einzelnen Vereinen: www.bobbycarclub.de
Wie es aussieht, wenn erwachsene Männer ihrem Spietrieb frönen, könnt ihr euch im nachfolgenden Video anschauen:
So, das soll es für’s Erste gewesen sein mit unserem kleinen Überblick über beliebte Funsportarten. Vielleicht hat der Ein oder Andere ja jetzt mal Lust auf eine Abwechslung zum “normalen” Outdoorsport.
Kennt ihr noch weitere interessante Funsportarten? Über Kommentare und weitere Ideen freuen wir uns
Die Geschichte des Snowbikings ist älter als vermutet – Schon in den 1960er und 70er Jahren raste man auf schweren und unhandlichen Skibobs die Pisten herunter. Nicht selten wurden dabei Geschwindigkeiten von 166km/h erreicht! Da die Gefährte der Snowbiker allerdings so überholt und schlecht gefedert waren, erlitt der Sport ein kleines Image-Tief, das aber mit den neuen Bikes von Bernd Brenter, dem Enkel des Snowbiking-Erfinders, schnell überwunden werden konnte.
Das Snowbike an sich, ähnelt einem normalen Fahrrad. Es hat Lenker und Sattel, nur statt der üblichen Räder fährt man auf Kufen. Außerdem tragen Snowbiker zusätzlich Kurzskier, um auch in engen Kurven nicht die Balance zu verlieren.
Gerade einmal 7 Kilo wiegt so ein Snowbike, es ist einfach in der Handhabung und lässt sich auch noch zusammenklappen. Damit eignet es sich nicht nur zum Carving, sondern auch für entspanntes Umherfahren. Außerdem soll es schnell zu erlernen sein, sodass man schon nach einem Nachmittag Training die Pisten unsicher machen kann. Wer nicht nur zum Spaß Snowbiken möchte, den wird es freuen, das das Schneeradeln ein effektives Ganzkörpertraining ist – Sowohl zur Steigerung der Ausdauer, als auch zum Muskelaufbau.
Parkour
Parkour ist eine moderne Funsportart aus Frankreich, bei der der Traceur (franz. “der den Weg ebnet”) versucht auf eine möglichst effiziente und schnelle Art, sein Ziel zu erreichen und die Hindernisse auf dem Weg dorthin geschickt zu überwinden.
Dabei klettert man etwa über Bänke, Zäune oder Garagen, springt über Blumenbeete, Pfützen oder Papierkörbe. Als oberstes Gebot gilt: Die Hindernisse dürfen nicht verändert werden. Man muss sie so bezwingen, wie man sie vorfindet.
Der Erfinder der Sportart, David Belle, sagt, dass Parkour eine Disziplin sei, die Bewegungskunst und Technik verbindet und, dass es nicht um die Wirkung aufs Publikum ginge, sondern vielmehr um flüssige und geschmeidige Bewegungen.
Obwohl sie erst verschrien waren, gibt es heute viele Turniere und Wettkämpfe, bei denen sich die besten Traceure der Welt messen.
Wer wissen möchte, wie man Parkour ins tägliche Leben einbringen kann, sollte sich das nachfolgende Video anschauen
Cliff Diving
Das Interesse am Klippenspringen ist in den letzten Jahren immer größer geworden – Nicht nur bei Sportlern, sondern auch bei den Medien. Da Cliff Diving aber eher eine Extrem- und keine Funsportart ist, gibt es dennoch nur ca. 300 Menschen weltweit, die bereitwillig von einer Klippe springen.
Bevor es zu den Klippen geht, sollte man zuerst einmal in der Schwimmhalle trainieren. Wichtig sind eine enorme Körperspannung, Mut und Konzentration – Während Fehler beim Springen von einem Sprungbrett noch relativ unbedenklich sind, können falsche Sprungabläufe beim Sprung von der Klippe tödlich enden. Bis zu 28 Meter hoch sind die Klippen, von denen gesprungen wird, man taucht mit bist zu 100mh/h ins Wasser ein und ist 9x so großen Kräften wie bei einem Sprung vom 10 Meter Brett ausgesetzt.
In Deutschland gibt es aufgrund der geografischen Gegebenheiten wenige Möglichkeiten zum Cliff Diving, Springer weichen daher oft in die Schweiz aus.
Airboarding
Auf einem Hightecht-Luftkissen durch den Schnee gleiten – Das ist Airboarding. Mit dem Bauch nach unten und dem Kopf nach vorn fährt man auf dem Airboard die Pisten herunter. Dank einem Rippenprofil an der Unterseite kann man das Gerät besser steuern. Wie beim Snowbiking ist auch hier die richtige Gewichtsverlagerung das A und O. Wer bremsen möchte, muss es irgendwie schaffen das Airboard quer zu platzieren; Wie das funktioniert kann man sich aber in bestimmten Kursen und Schulungen zeigen lassen.
Trotz der rasanten Abfahrt ist das Airboarding ziemlich sicher: Es wird aus strapazierfähigen, weichen Materialien gefertigt und wirkt beim Aufprall wie ein Airbag. In unebenem Gelände gleicht der Luftkörper die Unebenheiten gekonnt aus.
Vielen Funsportlern sind die 100km/h mit denen man den Berg runterrutscht allerdings noch nicht genug, darum wird es wohl bald auch Halfpipes geben, auf denen Freestyle-Airboarder ihr Bestes geben!
Im nächsten und letzten Teil dieser Serie stellen wir euch dann einige der verrücktesten Sportarten der Welt vor – Seid gespannt!
In der vergangenen Woche haben wir ja bereits über Nacktsport berichtet. In einer kleinen, dreiteiligen Serie möchten wir jetzt ein bisschen über Funsport berichten. Diese Woche soll es dabei vor allem um eine Definition des Begriffes gehen und um ein paar Funsportarten im Einzelnen. In den nächsten Teilen folgen dann Info’s zu den skurrileren Seiten des Funsports. Freut euch auf Extreme Ironing, Bobby Car Racing oder Sumpfschnorcheln!
Was versteht man unter Funsport?
Funsport ist ein Oberbegriff, den man für viele Trend- oder Extremsportarten benutzt. Beim Funsport soll stets der Spaß am Spiel und nicht die Leistung im Vordergrund stehen. In der Regel sind Funsportarten daher auch keine Mannschaftsspiele (mit einigen Ausnahmen). Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betreiben Funsport.
Nachfolgend möchten wir Euch ein paar der beliebtesten Funsportarten vorstellen.
Beachvolleyball
Beachvolleyball ist eine der ältesten Funsportarten und hat sich aus “normalem” Volleyball entwickelt. Bereits in den 1920er Jahren gab es erste Beachvolleyballer, seit 1994 zählt Beachvolleyball auch offiziell als Olympische Disziplin und seit 1997 gibt es Weltmeisterschaften (Da zählt der Leistungsgedanke dann wohl doch )
Gespielt wird in zwei Teams mit jeweils zwei Spielern. Ausgetragen wird das Match im Sand und Ziel des Ganzen ist es, den Ball über ein Netz auf den Boden des gegnerischen Teams zu spielen. Bis zu drei Mal darf der Ball in einem Spielzug vom Team berührt werden, danach muss er ins Feld des Gegners gespielt werden. Wer das nicht schafft, muss den Ball an das andere Team abgeben.
Wakeboarden
Beim Wakeboarding oder auch Waken schnallt sich der Sportler ein Wakeboard, plump gesagt ist das ein Brett, unter die Füße, um damit über das Wasser zu gleiten. Gezogen wird man von einem Boot oder einem Seilzug.
Entstanden ist diese Funsportart in den 1980er Jahren und war ursprünglich ein Zeitvertreib der Surfer. Die wollten nicht immer gelangweilt auf die nächste Welle warten und ließen sich darum auf ihrem Surfbrett von einem Motorboot ziehen. Heute gibt es aber, wie gesagt, spezielle Wakeboards (die sind etwa zwischen 111 und 144 cm lang und ca. 40 bis 50 cm breit), die besser an die Sportart angepasst sind. Verrückte Sprünge, Hindernisse im Wasser und andere Tricks machen Wakeboarding noch um einiges schwieriger.
Auch zum Wakeboarding gibt es mittlerweile Meisterschaften. Die “World Wake Association” sorgt dafür, dass das auch so bleibt.
Frisbee
Frisbee spielen kennen viele von euch sicher noch aus der Kindheit. Nach der Schule oder im Urlaub – So eine Frisbeescheibe war immer schnell zur Hand.
Heute kann man Frisbee sogar schon als Mannschaftssport spielen und es gibt rund 10 verschiedene Frisbee-Sportarten!
Der Weltrekord für den weitesten Frisbeewurf beträgt übrigens ganze 250 Meter und wurde vom Schweden Christian Sandstrom aufgestellt.
Rockboarding
Rockboarding? Was ist denn das? Diese Funsportart ist so ungewöhnlich wie sie klingt.
Ein paar verrückte Snowboarder haben sich überlegt, dass es schade ist im Winter auf ihren Lieblingssport zu verzichten. Kurzerhand ist man so auch im Sommer die Pisten auf Snowboards heruntergefahren. Im Jahr 1991 war damit das Geröllhalden-Rocken geboren! Ab 1995 gab es erste Rennen. Seitdem treffen sich die Rockboarder jedes Jahr im Schweizer Gebirgsort Kandersteg zu einem großen Event. Bei einem starken Gefälle sind viele Schutzmaßnahmen zu treffen. Dennoch brettern einige Rockboarder völlig ohne Schutz in die Tiefe. Schürfwunden und kleine Verletzungen gehören eben dazu, sagen sie.
Wem das noch nicht aufregend genug ist, der kann sich im nächsten Beitrag auf Info’s zum Snowbiking, Parkour, Speedminton, Cliff Diving und Airboarding freuen!